Tabak
Rauchen birgt ein enormes gesundheitliches Risiko. Ingesamt ist aber ein Rückgang der Raucherquote seit Jahrzehnten durch einen gesellschaftlichen Wandel zu verzeichnen. Neueste Zahlen einer bundesweiten Repräsentativerhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass sich bei den 12 bis 17 Jährigen die Quote von 28 Prozent im Jahr 2001 auf 20 Prozent im Jahr 2005 reduzierte hat. Aufklärung ist die beste Prävention. Auch die Gefahr von Passivrauchen ist nicht zu unterstützen. Projekte wie "Be Smart - Don't Start" an Schulen zeigen, dass aufgrund effektiver Programme das Rauchen immer weniger Akzeptanz findet. Wichtig ist die Tabakprävention insbesondere auch hinsichtlich des steigenden Cannabiskonsums von Jugendlichen. Diese Angebote müssen ausgebaut werden.
In Einrichtungen für Kinder und Jugendliche wie Kindertagesstätten und Schulen, halten wir Liberalen ein grundsätzliches Rauchverbot für angemessen. Aus diesem Grund setzen wir uns für einen Nichtraucherschutz ein, in dem lediglich in so genannten Eckkneipen Wahlfreiheit herrschen soll.


