Detlef Parr, FDP -

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Sonntag, 1. August 2010

Detlef Parr neuer Bundesvorsitzender der LIBERALEN SENIOREN

Fast einstimmig wurde Detlef Parr (66), Bundestagsabgeordneter aus Nordrhein-Westfalen, auf Vorschlag des bisherigen Vorsitzenden Bertold Bahner zum neuen Bundesvorsitzenden der Liberalen Senioren gewählt. Der langjährige Sportpolitische und auch Sucht- und Drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion wird nicht mehr für den zukünftigen Bundestag kandidieren und die dadurch gewonnene Zeit nun für das politische Ehrenamt bei den Liberalen Senioren (LiS) einsetzen.

Bertold Bahner (Saarland) konnte in seiner 6jährigen erfolgreichen Amtszeit die Mitgliederzahl verdoppeln und in allen Bundesländern einen Landes-verband der Liberalen Senioren gründen. Mit großem Applaus wurden er, der bisherige Stellvertretende Vorsitzende Dr. Jürgen Herrguth (Rheinland-Pfalz) und Schriftführer Bernd Speich (NRW) verabschiedet.

 Weiter gehören zum neuen Bundesvorstand Stellvertreter Gerd-Dietrich Tiefensee (Niedersachsen) und Schriftführerin Margit Baumgarten-Wilbert (Saarland). Im Amt bestätigt wurden Stellvertreter Dr. Kurt Sütterlin und Schatzmeisterin Nora Jordan-Weinberg, beide aus Baden-Württemberg.

Begrüßt wurden die Delegierten von Ruth Wagner (ehemalige Staats-ministerin für Wissenschaft und Kunst und ehemalige Vizepräsidentin des Hessischen Landtags) sowie von Sibylle Laurischk MdB, Seniorenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion.

 
Unter Anderem wurden die Anträge „Halbierung des Mehrwertsteuersatz für Medikamente“ und „Neuordnung des Schonvermögens bei Arbeits-losengeld II und Sozialhilfe“ beschlossen. Besonders zufrieden ist der Bundesverband Liberale Senioren, dass die Seniorenpolitik im Bundestags-Wahlprogramm der FDP akzentuiert vertreten ist.

 

Erster Parlamentarischer Abend der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin, Berlin

Medizin trifft Politik: Kinderwunschbehandlung in Deutschland - eine ''besondere'' Situation


von links nach rechts: Prof. Dr. Jan-Steffen Krüssel, Diplom-Biologin Katrin Pribbernow, Kinderwunschpatientin Natalie Nitz, Detlef Parr

Bereits Ende März fand eine Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin (DGRM) in Düsseldorf statt, zu welcher der Präsident Herr Prof. Dr. med Jan-Steffen Krüssel geladen hatte. Am 17. Juni eröffnete Detlef Parr den ersten Parlamentarischen Abend in Berlin, der den direkten Meinungsaustausch über die Situation der Reproduktionsmedizin in Deutschland fördern soll.
Die Vorträge von Prof. Krüssel und der Reproduktionsbiologin Katrin Pribbernow der Arbeitsgemeinschaft für Reproduktionsbiologie des Menschen (AGRBM) machen deutlich, wo die Probleme in der Praxis liegen. Das mittlerweile 18 Jahre alte Embryonenschutzgesetz verbietet in Deutschland beispielsweise die Eizellenspende oder den selektiven Single-Embryonentransfer. Welche Vorteile diese in anderen Ländern erlaubten Behandlungsmöglichkeiten bieten, zeigt sich deutlich in den Statistiken. Besonders beeindruckend sind die Ausführungen der Kinderwunschpatientin Natalie Nitz. Die junge, sympathische Frau geht mit dem ernsten und belastenden Thema ganz offen um. Naben dem Wunsch nach einem eigenem Kind liegt ihr noch ein zweiter Wunsch am Herzen: "Ich wünsche mir sehr, dass diejenigen, die die Gesetze beeinflussen können, die Politiker, sich mehr für die Problematik interessieren und sich intensiver mit dem Thema auseinadersetzen."
Detlef Parr weiß um die Schwierigkeit des Themas, ist aber trotzdem "zutiefst überzeugt, dass sich in der Frage der Reform des Embryonenschutzgesetzes etwas bewegen lässt. Das neu gewählte Europaparlament und der ab Herbst neu gewählte Bundestag bieten beide sicherlich eine gute Plattform für weitere, nach vorne orientierte Gespräche und positive Entwicklungen."
Veranstaltungen wie dieser Parlamentarische Abend fördern diesen so wichtigen Dialog.
Detlef Parr informiert sich über das Beratungsangebot ''STOP'' der Technikerkrankenkasse in Düsseldorf

Starke Teens ohne Promille


Von links: Günter van Aalst, Detlef Parr, Kathrin Böing, Stefan Poppelreuter
Die Meldungen über Alkoholexzesse von Jugendlichen reißen nicht ab. Immer mehr Minderjährige verlieren beim Trinken die Kontrolle, werden bewusstlos aufgefunden und im Schlimmsten Falle mit einer akuten Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert.

"Diese Entwicklung betrachte ich mit Sorge. Wir müssen dringend die Ursachen für dieses extreme Trinkverhalten erforschen. Auf dieser Grundlage können wir gezielte Präventionsangebote erarbeiten.", so Detlef Parr.

Die Techniker Krankenkasse bietet seit Anfang Mai mit dem neu aufgelegtem Beratungsangebot "STOP" Betroffenen die Möglichkeit, Gespräche mit professionellen Suchtberatern zu führen. Günter van Aalst, Leiter der Landesvertretung der TK in Nordrhein-Westfalen verdeutlicht, dass diese Initiative jedoch keine falschen gesellschaftlichen Entwicklungen korrigieren kann.

Dr. Stefan Poppelreuter und Katrin Böing von der Impuls GmbH, dem Kooperationspartner der TK, berichten von ersten Erfahrungen aus den Gesprächen. "Ihre Ausführungen zeigen, dass die Initiative nicht nur dem einzelnen Jugendlichen in seiner Situation hilft, sondern die Summe der Gespräche ermöglicht, ein Gesamtbild zu ermitteln über die Ursachen des missbräuchlichen Alkoholkonsums.", sagt Detlef Parr.

Einig sind sich die Gesprächspartner aber auch darüber, dass weitere Verbote der verkehrte Weg sind. "Was verboten ist, wirkt auf Heranwachsende oftmals erst recht interessant und spannend.", erklärt Detlef Parr. Zudem ist für die Jugendlichen vor allem das Verhalten von Erwachsenen in ihrem Umfeld prägend. Mit verstärkter Aufklärung und Gesprächen kann man Trinkexzesse verhindern oder mögliche Wiederholungstäter davon abhalten.

Zustimmung zum Gesetzentwurf Diamorphinvergabe ist großer Erfolg

"Die Annahme des Gesetzesentwurfs zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung durch den Bundestag ist ein großer Erfolg."

Dies erklärte Detlef Parr nach der Bundestagsdebatte und nach der namentlichen Abstimmung zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung am 28. Mai.

Das Parlament hat den Gruppenantrag mit 349 Ja-Stimmen zu 198-Nein Stimmen angenommen. Diamorphin (künstlich hergestelltes Heroin) kann nun als verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel eingestuft und damit als Arzneimittel zugelassen werden.

"Schwerstabhängigen, denen mit den herkömmlichen Therapien nicht geholfen werden konnte, kann jetzt endlich langfristig eine zusätzliche Behandlungsoption angeboten werden", so Parr. "Dafür haben wir seit Jahren gekämpft."

Zustimmung für den Antrag kam aus allen Fraktionen. Auch elf CDU/ CSU- Abgeordnete haben für den Antrag gestimmt. Dies ist insofern bermerkenswert, als dass die Union die Abstimmung immer weiter verzögert hat - da sie gegen die Aufnahme dieser Behandlung in die Regelversorgung ist. Als einzige Fraktion stimmte die Union mit 196 Stimmen gegen den Antrag.


Den kompletten Redetext von Detlef Parr finden Sie hier

Detlef Parr war Schirmherr auf der ersten Dinner Debate des DFL

DFL Dinner Debate - Begegnung zwischen Bundesliga und Politik


Detlef Parr (Schirmherr) eröffnet die Veranstaltung
In den Räumlichkeiten der Parlamentarischen Gesellschaft trafen sich am 06. Mai auf Einladung des DFL zahlreiche Abgeordnete des Bundestages, Repräsentanten der Länder und Vertreter aus zahlreichen Ministerien zu einer "Dinner Debate" über die Deutsche Fußballbundesliga. Im Rahmen dieses Gesprächsabends informierten der Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball und der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung Christian Seifert über die Situation des Profifußballs in Deutschland.

Detlef Parr hat in seiner Funktion als sportpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion sehr gerne die Schirmherrschaft für diesen Abend übernommen, da der kontinuierliche Dialog zwischen Sport und Politik unerlässlich ist: Fragen hinsichtlich der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen im Wettbewerbs- und Medienrecht lassen sich nur gemeinsam lösen. Auch der Kampf gegen Gewalt und Rassismus im Fußball oder die Konzeption einer sinnvollen Sucht- und Drogenprävention funktionieren nur im Dialog.

Die Liga bekannte sich an diesem Abend zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zahlreiche Politiker haben in vielen Einzelgesprächen ihr Interesse am deutschen Profifußball bekundet.


Detlef Parr spricht über die Gesetzeslage in der Reproduktionsmedizin in Deutschland und Initiativen der FDP

Veranstaltung ''Kinderwunsch Ü35 - das Ende der Party?'' der Deutschen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin in Düsseldorf

Das 1991 eingeführte Embryonenschutz-Gesetz trägt der Vielzahl von medizinischen Weiterentwicklungen in der Reproduktionsmedizin nicht Rechnung.

Dies bedeutet, dass die Fortpflanzungsmedizin in Deutschland nicht auf dem Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik stattfindet, an dem wir uns eigentlich schon befinden. Sowohl die Präimplantationsdiagnostik als auch die Eizellenspende und die selektive Embryonenauswahl sind in Deutschland verboten, während sie in vielen europäischen Nachbarländern praktiziert werden. Mit dem Wissen, dass es einen geduldeten "Befruchtungs-Tourismus" im Ausland gibt, muss die Diskussion über bestehende gesetzliche Regelungen weitergeführt werden.

"Es gibt keine einfache, ethisch unumstrittene Lösung, die rechtlich leicht umgesetzt werden könnte. Dies gilt auch für die Fortsetzung der Diskussion in den folgenden Jahren, die als ein langjähriger Abwägungsprozess vielfältiger Meinungen und Argumente begriffen werden muss.", so Detlef Parr in seinem Vortrag.

Die FDP-Bundestagsfraktion hat erstmalig in der 14. Legislaturperiode eine Initiative für einen Gesetzesentwurf eingebracht, die Präimplantationsdiagnostik in engen Grenzen im Falle einer hohen Wahrscheinlichkeit für eine schwerwiegende Erbkrankheit zulassen. Die FDP befürwortet auch die Eizellenspende unter bestimmten Bedingungen wie z.B. der Festlegung einer Altersgrenze. Für die Kinderwunsch-Paare ist dies oft die letzte Chance für ein Kind.

Die langjährige und mühevolle Diskussion muss breit geführt werden. "Aufgabe der Politik ist und bleibt es, die Diskussion über Fragestellungen der Reproduktionsmedizin zeitnah fortzuführen, unter Einbeziehung der praktischen Erfahrungen in den anderen Ländern. Was wir brauchen ist eine Lösung, die dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik gerecht wird, aber auch unte den ethischen Fragestellungen zum Schutz des Embryos und dem gesundheitlichen Schutz der Mutter Rechnung trägt.", zieht Detlef Parr sein Fazit.

Detlef Parr testet die computergestützte Personalschulung des Spirituosenherstellers Diageo in der Filiale des ''real''-Supermarktes in Heiligenhaus

Für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol - die Jugendschutzinitiative 18 +



Detlef Parr, Dirk Wedel, Reinhard Schulze Neuhoff schauen zu, wie die Umsetzung des Systems funktioniert





Die zwei entscheidenden Elemente der Jugendschutzinitiative 18+ sind das elektronsiche Kassenwarnsystem und ein Computerkurs, der dem Verkaufspersonal das richtige Verhalten in typischen Verkaufssituationen vermittelt.

Vor Ort überzeugt sich Detlef Parr mit zwei weiteren FDP-Kollegen (Dirk Wedel, Bundestagskandidat und Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Mettmann und Reinhard Schulze Neuhoff, Bürgermeisterkandidat der FDP in Heiligenhaus) von der Umsetzung der Initiative.

"Mit der Initiative sind wir auf dem richtigen Weg!" so Parr. "Das elektronische Warnsystem in der Kasse erinnert beim Scannen von Alkohol an die Ausweiskontrolle. Mit der Schulung am Rechner wird dem Verkaufspersonal der Rücken gestärkt und Sicherheit für die Verkaufssituation vermittelt. Dass diese Kontrolle an der Kasse stattfindet ist eine entscheidende Maßnahme, um das Jugendschutzgesetz durchzusetzen und Jugendliche vor dem missbräuchlichen Konsum von Alkohol zu schützen."

Diageo hat die Initiative ins Leben gerufen, um für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol zu sensibilisieren. Real ist der erste Partner aus dem Einzelhandel, der die Initiative in sein Weiterbildungsprogramm aufgenommen hat. Es bleibt zu hoffen, dass sich weitere Einzelhandelsunternehmen als Partner dieser Initiative anschließen.

Leitlinien liberaler Sucht- und Drogenpolitik

Aufklärung statt Verbote – Kein Leben ohne Risiko

Am 24. März hat die FDP-Bundestagsfraktion das Positionspapier zur liberalen Sucht- und Drogenpolitik verabschiedet, dass die liberalen Leitlinien umfassend darlegt.

 

Das mit Experten abgestimmte Papier, das auch dem Bundesfachausschuss Gesundheit vorlag, beinhaltet neben altbekannten Suchtproblematiken gezielt aktuelle Entwicklungen und Phänomene wie z.B. Komasaufen bei Jugendlichen, Online-Sucht, Medikamentenabhängigkeit und zunehmend synthetisch hergestellte Mode-Drogen mit fatalen Wirkungen. „Um unsere Kinder und Jugendlichen zu schützen, ist mir das Beobachten dieser Entwicklungen und das präventive Eingreifen an dieser Stelle ein ganz besonderes Anliegen“, so Detlef Parr. 

 

Um den wichtigen Aspekt herauszustreichen, dass Kinder und Jugendliche vor missbräuchlichem Suchtmittelkonsum besonders geschützt werden müssen, enthält das Papier hierzu ein eigenes Kapitel.

 

Thema: ''Halbe Kinder völlig blau - Helfen Gesetze gegen den Komasuff?''

Detlef Parr war zu Gast bei ''Hart aber fair''


Detlef Parr, Jürgen Milski, Heiner Lauterbach, Katherina Saalfrank und Sabine Bätzing zu Gast bei Frank Plasberg. Foto: © WDR/Oliver Ziebe







Alkohol macht in letzter Zeit sehr viele Negativschlagzeilen. "Komasaufen" ist bei jungen Menschen stark verbreitet und es ist inzwischen ein Thema, über das fast täglich in den Medien berichtet wird.
Die Sendung spannte einen weiten Bogen: Neben Erfahrungsberichten von direkt Betroffenen wurden auch Fragen der Wirksamkeit von gesetzlichen Regelungen und Verboten, der Verantwortung der Gesellschaft und Einzelner und Präventionsmöglichkeiten erörtert.
Die Frage nach den Ursachen des Phänomens des Komasaufens wurde leider viel zu wenig thematisiert.Nur wenn man die Ursachen von übermäßigem Alkoholkonsum kennt, kann man diese bekämpfen und gezielt zielgruppenspezifische Hilfskonzepte erarbeiten und anbieten um weiteren Missbrauch zu verhindern.

Die Meinungen der Diskutanten gingen teilweise weit auseinander. Werbeverbote wie sie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung immer wieder fordert, führen nicht dazu, dass Jugendliche keinen Alkohol mehr trinken. Verbote lösen keine Konsum-Probleme. Außerdem würde Verbote dazu führen, dass ein Großteil des Sponsorings in den Bereichen Kultur und Sport weg brechen würden. Zahlreiche Vereine müssten ihre Jugendarbeit reduzieren oder komplett einstellen.

 

Dass wir als Gesellschaft unsere Kinder und Jugendlichen besser schützen müssen, darüber sind sich am Ende aber alle einig.




Thema: ''Halbe Kinder, völlig blau - Helfen Gesetze gegen den Komasuff?''

Detlef Parr am 25.02. zu Gast bei Frank Plasberg ''Hart aber fair'' (21.45 Uhr, ARD)


Heute ist Detlef Parr bei Frank Plasberg zu Gast.

Das Thema der Sendung widmet sich dem Alkoholmissbrauch von Kindern und Jugendlichen.

Gäste in der Diskussionsrunde sind neben Detlef Parr:


Heiner Lauterbach (Schauspieler)

Sabine Bätzing (Drogenbeauftragte der Bundesregierung)

Jürgen Milski (Moderator)

Katharina Saalfrank (Diplom-Pädagogin, Musiktherapeutin)

Detlef Parr bei der 33. närrischen Ratssitzung mittenmang dabei

Parr inne Bütt


Detlef Parr in der Bütt
Detlef Parr, "der Mann mit dem Rad", stieg am Sonntag den 22. Februar anlässlich der 33. närrischen Ratssitzung in der Dumeklemmerhalle in Ratingen in die Bütt.

Detlef Parr hat in seiner traditionellen Büttenrede mit einem Augenzwinkern einen Rückblick auf die politischen Ereignisse des letzten Jahres geworfen. Dabei spannte er den Bogen von den Ereignissen in Hessen, über die Präsidentenwahlen in den USA bis hin zu den Ereignissen im Superwahljahr 2009 und hatte die Lacher stets auf seiner Seite. Dabei kamen natürlich kommunalpolitische Ereignisse auch nicht zu kurz.

Diese Gelegenheit war fabelhaft, die Volksparteien im Licht der aktuellen Umfrageergebnisse zu beleuchten und Parrs Fazit war verheerend:


"Die Vertreter der Regierung bilden sich ein,

sie würden die großen Volksparteien sein,

22 Punkte haben die Sozis zu bieten,

ich will ja nicht sagen, dass sind alles Nieten.

Doch im Rechnen, das ist seit Jahren bekannt,

da sind sie nicht gerade die Größten im Land.

Bei dieser Prozentzahl, das überzeugt sicher jeden,

kann man nur von Größenwahn reden."


Auch nachdem Detlef Parr am Ende wieder gemütlich aus dem Saal geradelt war, hat das Publikum noch lange gelacht.

Die komplette Büttenrede finden Sie hier

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Herausragende Leistungen der deutschen Mannschaft

In Boise/ Idaho (USA) gingen die Special Olympics World Winter Games zu Ende


Bunte Abschlussfeier im Idaho-Center

Die Spiele von Boise sind zu Ende – wir haben in dieser einen Woche außerordentliche athletische Leistungen vor einer atemberaubenden Kulisse erlebt. Unsere amerikanischen Gastgeber haben uns nicht nur bewiesen, dass sie Meister im Organisieren sind – vielmehr spürten wir auch, dass unsere Sportler mit offenen Armen empfangen worden sind und jederzeit und überall willkommen waren. Die Leistungen unserer deutschen Mannschaft waren herausragend: 32 Gold-, 32 Silber- und 32 Bronzemedaillen sprechen für sich. Es ist immer wieder faszinierend zu beobachten, was Sportler mit geistigen Behinderungen leisten können – vor Ort dabei zu sein, war zugleich eine große Freude für mich. Gleichzeitig war ich zutiefst beeindruckt zu erfahren, welch hohen Stellenwert der Sport für Menschen mit geistigen Behinderungen in den USA hat: US-Vizepräsident Joe Biden hat als Vertreter der US-Regierung die Spiele besucht und den Athleten die Daumen gedrückt und auch der UN-Sonderbeauftragte für Sport, Willi Lemke, hat sich vor Ort ein gutes Bild über Special Olympics und unsere Mission machen können. Das Bild wurde abgerundet durch den Abteilungsleiter Sport im BMI Dr. Rüdiger Kass und seinem Mitarbeiter Steinhoff. Dieser Beistand aus der Politik ist ein unverzichtbares Element unserer Arbeit – hier in Deutschland und weltweit, denn ohne diese Kontakte und den Zuspruch aus der Politik wären wir nicht dort wo wir heute sind. Als Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages setze ich mich mit aller Kraft für Special-Olympics ein und beobachte mit Wohlwollen, dass Parlament und Bundesregierung den Sport für Menschen mit geistiger Behinderung in den letzten Jahren gezielt gefördert haben. In diesem Zusammenhang möchte ich auch all jenen danken, die sich seit Jahren hart dafür einsetzen, dass der Sport für Menschen mit geistigen Behinderungen gefördert wird – die Spiele in Boise waren Beleg dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind – dennoch muss noch vielmehr getan werden um den Geist und die Kraft von Special-Olympics stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. In wenigen Tagen beginnen die nationalen Winterspiele in Inzell – wieder stehen uns außergewöhnliche sportliche Höchstleistungen ins Haus und ich bin überzeugt, dass wir in Inzell ebenfalls ein grandioses Wintermärchen erleben werden. Schon jetzt drücke ich allen an diesen Spielen teilnehmenden Athletinnen und Athleten die Daumen und wünsche ihnen für Ihre Wettkämpfe alles nur erdenklich Gute.

Deutsch-koreanische Beziehungen dynamisch fortentwickeln

Am 19.12. fand im Bundestag eine Debatte zu den deutsch-koreanischen Beziehungen statt ("TOP 29: Deutsch-koreanische Beziehungen dynamisch fortentwickeln").

Als Mitglied der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe war es mir eine große Freude, in dieser Debatte als Vertreter der FDP-Bundestagsfraktion das Wort ergreifen zu können.

Mit Stolz können wir auf eine 125-jährige Zusammenarbeit zurückblicken - mehr denn je sind die deutsch-koreanischen Beziehungen lebendig. Den Text meiner Rede finden Sie hier

Bundesweite Spendenaktion von Förderkreis Behindertensport und dem Deutschen Lotto- und Totoblock

Detlef Parr unterstützt in seinem Wahlkreis die bundesweite Spendenaktion des Förderkreis Behindertensport e.V. und dem deutschen Lotto- und Totoblock.

Auch der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik sammelt in seinen Sanitätshäusern für den Behindertensport und hat dort Spendendosen aufgestellt. In der Lotto-Annahmestelle in Ratingen traf Detlef Parr auf Hans-Joachim Rotermund (Prokurist WestLotto), um sich über die Aktion in seinem Wahlkreis zu informieren. "Ich hoffe, dass viele, die hier vorbeikommen, auch spenden. Jeder Euro hilft!", so Parr.

Seit dem 01. September läuft in den deutschen Lottoannahmestellen und in den Sanitätshäusern bis Ende Ferbruar 2009 die Spendenaktion zugunsten des Breiten- und Rehabilitaionssports von Menschen mit Behinderungen. Das Zweite Deutsche Fernsehen unterstützt die Aktion mit Spendenaufrufen. Erstmalig haben alle Regierungschefs der Bundesländer die Schirmherrschaft für ihr Bundesland übernommen. Der Reinerlös geht an die Behindertensportprojekte der jeweiligen Länder.
Hans-Joachim Rotermund und Detlef Parr spenden fleißig

Welchen Sport wollen wir?

Gesellschaftliche Bedeutung des Sports

Am 4. Dezember fand nachmittags im Bundestag die Debatte über die gesellschaftliche Bedeutung des Sports statt. Diese Debatte bot - kurz vor der DOSB Mithgliederversammlung in Rostock - eine gute Gelegenheit, am Ende dieses spannenden Sportjahres noch einmal aktuelle Entwicklungen im Sport zu reflektieren.

In seiner Rede im Plenum befasste sich Detlef Parr zum einen mit Finanzierungsfragen des Sports und verwies zugleich auf die gestiegene Bedeutung des Behindertensports. Die Paralympics in Peking unterstrichen eindrucksvoll, welch hohen Stellenwert der Behindertensport weltweit genießt.
Diese Entwicklungen müssen wir aufgreifen und ausbauen - hierzu zählt vor allem die Förderung des Sports für Sportlerinnen und Sportler mit geistigen Behinderungen. Gerade für sie ist Sport nicht nur gesundheitsfördernd, sondern wirkt integrativ. Die aktuelle Rede finden Sie
hier

Zweiter Europäischer Präventionstag - Bonn

Podiumsdiskussion: ''Politische Aspekte der Prävention''


 

Am 23. November 2008 fand zum zweiten Mal der Europäische Präventionstag in Bonn statt. Zum wiederholten Mal saß Detlef Parr auf dem Podium.

Die Podiumsdiskussion drehte sich vor allem um die politischen Aspekte der Prävention in der Gesellschaft. Unter den angesprochenen Themen befanden sich vor allem welche mit großem Diskussionspotential: neben der Problematik Zweiklassenmedizin und dem momentan auf Eis gelegten Präventionsgesetz natürlich auch der so heftig umstrittene Gesundheitsfonds.


"Prävention kann nur zielführend sein, wenn diese in einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung verankert ist. Aus diesem Grund setzen sich die Liberalen für eine nachhaltige und moderne Prävention und Gesundheitsförderung ein" so Detlef Parr.


Um das Thema Prävention in die Öffentlichkeit zu tragen, sind Veranstaltungen wie der Europäische Präventionstag wichtig. Prävention ist ein Feld, das ständig "beackert" werden muss, weil es darum geht, Überzeugungen und Verhalten zu verändern, und das ist ein langfristiger Prozess. Sie dienen aber auch dem direkten Austausch von Meinungen und Ideen von Experten in Gesprächen. "Diese Veranstaltung hat eine gute Plattform für beides geboten", so Detlef Parr.

Das Olympiatagebuch von Detlef Parr

Detlef Parr besucht im August 2008 im Rahmen einer Delegationsreise des Sportausschusses des Deutschen Bundestages

die XXIX. Olympischen Sommerspiele.

Sonntag, 17. August

Montag, 18. August

Dienstag, 19. August

Mittwoch, 20. August

Donnerstag, 21. August

Freitag, 22. August

Samstag, 23. August

Grundsatzdebatte Sport im Bundestag


Detlef Parr und Peter Danckert im
Phoenix-Interview
Am 5. Juni fand um 9 Uhr die Grundsatzdebatte Sport im Bundestag statt. Offiziell standen auf der Tagesordnung der 11. Sportbericht der Bundesregierung und eine Initiative zu einem Sportfördergesetz der Fraktion die Linke.

Alle Fraktionen nutzen die Gelegenheit, um grundsätzlich über die Bedeutung des Sports zu diskutieren.

Bereits vor der Debatte im Plenum kam es zu einem ersten Gefecht mit Dr. Peter Danckert, dem Sportausschussvorsitzenden, im Rahmen eines Live-Interviews mit Phoenix.

In seiner Rede im Plenum befasste sich Parr mit der Grundsatzfrage welchen Sport haben wir, welchen Sport wollen wir. Auch die Zukunft der Sportförderung und -finanzierung waren Bestandteil von Parrs Rede. Die komplette Rede finden Sie hier.

Am Nachmittag fand zum Thema ein Internet-Chat statt. Detlef Parr nutzte immer wieder die Gelegenheit, Fragen von Bürgern zu beantworten: "Ein großer Vorteil des Chattens ist der zeitgleiche Austausch mit Bürgern in der gesamten Republik", so Parr.

Die Fragen, die gestellt wurden, betrafen alle Bereiche des Sports. So war Doping ein wichtiges Thema. Damit auch die verbundene Frage, was die Politik dagegen tun kann bzw. welche Maßnahmen und Möglichkeiten die Nationale Anti-Doping-Agentur hat.

Ein wichtiger Bereich wurde mit dem Thema Sportförderung angesprochen, in diesem Zusammenhang auch die Förderung von Sport an Schulen und die Unterstützung des Breitensports und von Sportvereinen. Natürlich wurden die Olympischen Spiele in Peking auch thematisiert.


Detlef Parr zu Gast beim OV Alt-Wilmersdorf

Podiumsdiskussion Nichtraucherschutzgesetz


Detlef Parr, Moderator Holger Schück,
Julius Wagner und Gregor Scholl
auf dem Podium.
Am 29. Mai trafen sich im Berliner Hotel Savoy der sucht- und drogenpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, der DEHOGA-Justiziar Julius Wagner und der Inhaber der traditionsreichen Cocktailbar Rum Trader Gregor Scholl um über das umstrittene Berliner Nichtraucherschutzgesetz zu diskutieren.

Die Referenten nahmen die Einladung des FDP Ortsverbandes Alt-Wilmersdorf an und verdeutlichten die vielen Probleme des neuen Gesetzes.

Gregor Scholl hat - mit Unterstützung des DEHOGA - in Karlsruhe gegen das Gesetz geklagt. Am 11. Juni wird die Verhandlung in Karlsruhe stattfinden.

Am 1. Januar ist das umstrittene Nichtraucherschutzgesetz in Kraft getreten. Der ehemalige Bundesminister Prof. Dr. Rupert Scholz hat im Auftrag des DEHOGA ein Gutachten erstellt, welches die Verhältnismäßigkeit der Nichtraucherschutzgesetzgebung anzweifelt. Nach neuesten Erkenntnissen des DEHOGA (Berlin) verzeichnen Ein-Raum-Kneipen seit Inkrafttreten des NRSG Umsatzeinbußen von bis zu 50%. Gerade in Charlottenburg und Wilmersdorf sind viele Gaststätten betroffen.

Alle drei Referenten ware sich einig: das Gesetz muss geändert werden. Es müssen gerade für Einraumkneipen Ausnahmen möglich sein. Auch andere Wege, wie z.B. in NRW vorgesehen (Innovationsklausel im Gesetz), müssen offen diskutiert werden.

Chat Mitmischen - Sucht und Drogen

Im einstündigen Chat des Jugendportals des Bundestages am 27. Mai hat Detlef Parr die Fragen interessierter Jugendlicher zum Thema Sucht und Drogen beantwortet und mit ihnen diskutiert.

"An den Fragen der jungen Menschen merkt man, wie sehr sie sich mit dem Thema Drogen und Sucht auseinandersetzen. Es kamen viele sehr konkrete Fragen, teilweise auch sehr persönliche", so Parr.

 

Über die Gefahren von illegalen und legalen Drogen zu informieren und aufzuklären kann den Einstieg in die Sucht verhindern. Aufklärung und Information sind in der Sucht- und Drogenpolitik deshalb besonders wichtig, um vor allem junge Menschen zu erreichen.

Eine Vielfalt an Themen wurde angesprochen. Gefragt wurde unter anderem wie der Staat Grenzen setzt und was die Politik tut, um Drogenkonsum zu verhindern. Angesprochen wurde auch, wie die Gesellschaft mit den Problemen umgeht, wo man sich informieren kann und was für Präventionsprogramme es gibt. Aber auch ganz konkrete Einzelfall-Fragen werden gestellt zu Alkohol und Trinkexzessen, Rauchen und Tabakwerbung, Online- und Magersucht. Viel Raum nimmt auch die Frage nach alternativen Möglichkeiten der Freizeit-Beschäftigung ein, was man tun kann gegen Langeweile, wie und wo man sich als junger Mensch organisieren und engagieren kann.

Das Resumee das Detlef Parr aus dem Live-Chat zieht: "Die Jugendlichen wissen teilweise gut über die einzelnen Themen Bescheid, an anderer Stelle besteht noch Aufklärungsbedarf. Hier ist die Politik gefordert. Ich hoffe, dass ich trotz der wenigen Zeit, die zur Verfügung stand, mit meinen Antworten helfen konnte und den einen oder anderen ermutigt habe, sein Leben in die Hand zu nehmen und zu gestalten."

Paralympics

Vom 6. bis 17. September finden in Peking die XIII. Sommer-Paralympics statt.

Bei den Spielen in Peking werden ca. 4000 Sportlerinnen und Sportler aus 150 Ländern (Athen 2004: 145) in 20 verschiedenen Sportarten gegeneinander antreten. Modernste Wettkampfstätten und ein bestens vorbereiteter Gastgeber erwarten die Athletinnen und Athleten aus aller Welt. Deutschland geht mit insgesamt 170 Sportlerinnen und Sportlern an den Start.

Obgleich die Paralympics bedauerlicherweise nach wie vor im Schatten der Olympischen Spiele stehen, ist in den letzten Jahren eine kontinuierliche Zunahme des Interesses bei Zuschauern und Medienvertretern zu verzeichnen - ca. 4000 Journalisten werden von den Spielen aus Peking berichten. Auch ARD und ZDF haben ihre Berichterstattung rund um die Paralympics kontinuierlich ausgebaut und werden von den Wettbewerbern umfassend berichten. Als sportpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion wünsche ich unserer Mannschaft alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei den anstehenden Entscheidungen.

Detlef Parr besucht ZIS


Detlef Parr mit dem Leiter des ZIS, Andreas
Piastowski, und dem Direktor LZPD NRW,
Jürgen Mathies
„Die ZIS trägt wesentlich dazu bei, dass sich Sportler und Zuschauer bei Sportveranstaltungen sicher fühlen können.“
Dies erklärt der Mettmanner FDP-Kreisvorsitzende und sportpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Detlef Parr MdB nach einem Besuch der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) in Neuss.

Seit über 15 Jahren sorgt die ZIS durch ihre bundesweite Arbeit für mehr Sicherheit im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen. Mit ihrer Arbeit, der Koordination und Durchführung des aufgabenorientierten Informationsaustauschs, stellt die ZIS sicher, dass die für einen Veranstaltungsort zuständige Polizeidienststelle über alle polizeilich bekannten Hintergrundinformationen verfügt, um mit angemessenem Personaleinsatz die Sicherheit der Zuschauer in und um Veranstaltungsorte wie Stadien oder Plätze sowie auf den An- und Abreisewegen gewährleisten zu können.

Dieses Ziel erreicht die ZIS im In- und Ausland gleichermaßen durch stetigen, engen Kontakt und Austausch mit den jeweiligen Spielortbehörden. Ihre Erfahrung und aktuelle Erkenntnisse bringt die ZIS in bundesweite und europäische Gremien ein, um den Informationsaustausch noch effizienter zu gestalten, polizeiliche Vorgehensweisen zu harmonisieren, sowie Sicherheitsstandards zu definieren und zu etablieren.

Parr informierte sich über den Aufbau, die Arbeit und die Organisation von ZIS sowie über deren Erfahrungen bei der Fußball-WM 2006 und die anstehenden Aufgaben bei der EURO 2008 in Österreich und der Schweiz. Auch die Situation in der Bundesliga und den unteren Ligen kam zur Sprache.

„Gerade ein sportliches Großereignis wie die Fußball-WM 2006 hat gezeigt, wie wichtig die Arbeit der ZIS ist. Auch bei der EURO 2008 ist ihr Einsatz daher unverzichtbar“, so Parr.
Unternehmen engagiert sich im und für den Sport

Detlef Parr besucht Maschinenbauer in Monheim


Parr, Parteikollegin Dr. Doris Schröder-Weber
(3.v.re.) mit Harald Mikat (3.v.li.), Christof
Mikat (1. v.li.), Margret Rössel (2.v.li) und
Jessica Mager (Mitte) sowie Manfred Welbers.
Ein weltweit operierendes Mittelstandunternehmen, das vorbildlich den Vorstellungen von Politik in Sachen Ausbildungsbereitschaft in Deutschland nachkommt und dann noch den sozial so wichtigen Bereich Sport wie selbstverständlich unterstützt.


Bei einem Unternehmensbesuch, den Detlef Parr, in Monheim dem Maschinenbauer TML Technik GmbH abstattete, wurde neben einer Unternehmensbesichtigung mit anschließender Diskussion zum Thema Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und speziell für den Mittelstand vor Ort auch über die soziale Verantwortung von Unternehmen gesprochen.




Statt Olympia-Boykott den Dialog verstärken

Der sportpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Detlef Parr, betonte anläßlich der Tumulte in Tibet, dass nicht Boykotterklärungen, sondern "Diplomatie auf allen Ebenen" angebracht sei. "Jetzt ist in erster Linie diplomatisches Verhandlungs- und Vermittlungsgeschick gefragt. In der Durchführung der Olympischen Spiele in China liegt gerade auch eine große Chance, zu Fortschritten bei demokratischen Strukturen und der Achtung von Menschenrechten zu kommen.


"Diese Chance darf nicht vertan werden", so Parr. Seiner Ansicht nach ist ein Olympia-Boykott kein taugliches Mittel zur Disziplinierung von Staaten und zur nachhaltigen Stärkung der Menschenrechte. Der Sport müsse vielmehr weiter als Brückenbauer für menschliche Beziehungen und besseres Verständnis unter den Völkern agieren, anstatt Gräben zu ziehen und zur Unversöhnlichkeit beizutragen.


Über den Spielen von Peking wird unter den gegebenen Vorzeichen ein Schatten liegen. Fröhliche, unbeschwerte Spiele, wie wir Sie in der Vergangenheit vielfach gesehen haben, werden diese Spiele vermutlich nicht werden, auch wenn der Gastgeber dies sicher gerne hätte. Olympia 2008 bietet aber die Möglichkeit, während der Wettkämpfe kritisch und intensiver als sonst über die Situation in China zu berichten - mit einer Wirkung erzielt, die man mit einem Boykott nicht hätte.


"Der Sport kann sicherlich seinen Beitrag leisten. Grundsätzlich muss aber gelten: Hände weg vom Sport als Mittel der Politik! Zu oft schon ist er dafür missbraucht worden - das darf sich nicht wiederholen! Einen erneuten Boykott darf es daher nicht geben. Politische Konflikte dürfen auch nicht auf dem Rücken der Athleten ausgetragen werden", mahnt Parr.

Detlef Parr besucht Liechtenstein bei der ITB

Am 15. März folgte Detlef Parr der Einladung Liechtensteins und informierte sich über die Kampagne "Mittendrin 08" mit der Liechtenstein die Sportfans auf das Fürstentum im Rahmen der Euro 2008 in Österreich und der Schweiz aufmerksam machen möchte.




Besuch in Manchester

Detlef Parr mit Tony Lloyd
Detlef Parr mit Tony Lloyd
Der Bundestagsabgeordnete aus Ratingen besuchte im privaten Rahmen die englische Stadt Manchester.

Seit seiner Jugend Fan von Manchester United, ließ es sich Parr nicht nehmen das Lokalderby United gegen City im Old Trafford Stadion live zu verfolgen.

United unterlag dem Team des ehemaligen englischen Nationalcoaches Sven Goran Eriksson vor heimischer Kulisse mit 1-2.

Am Rande des Spiels wurde an die Opfer des Flugzeugabsturzes von München 1958 gedacht. Damals kamen viele Spieler und Begleiter des englischen Teams ums Leben.

Der sportpolitsche Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion traf sich nach dem Spiel mit dem Labour Abgeordneten Tony Lloyd aus Manchester. Es wurde nicht nur über Fußball diskutiert, sondern auch über die Zusammenarbeit zwischen Vereinigtem Königreich und Deutschland.

Besuch in Dubai

Parr und Bujsaim
Parr und Bujsaim
Anläßlich der Gesundheitsmesse Arab Health besuchte der Bundestagsabgeordnete Detlef Parr der gesundheitsexperte der FDP-Bundestagsfraktion den Wüstenstadt.

Am Rande der Messe konnte sich Parr ein Bild der rasanten Entwicklung des Gesundheitsmarktes in den arabischen Ländern machen. Der arabische Markt entwickelt sich gerade für deutsche Unternehmen sehr positiv.

Parr ging in Dubai auch seiner Funktion als sportpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion nach: er traf sich mit Ali Mohamed Bujsaim, ehemaligem FIFA-Schiedsrichter (Aktiv u.a. bei den Weltmeisterschaften 1994-2002) und heute Funktionär im nationalen Fußballverband der Vereinigten Arabischen Emirate, um über die Entwicklung der Sportregion Dubai zu sprechen.

Auch die Anti-Doping-Politik, die Vermarktung von Vereinen und die Organisation von Sportgroßveranstaltungen standen auf der Agenda.

M.O.B.I.L.I.S. Patentreffen in Berlin

Parr am Rande des Patentreffens
Parr am Rande des Patentreffens
Zum dritten Mal trafen sich die Paten des größten
sportmedizinischen Schulungsprogramms in Deutschland M.O.B.I.L.I.S. Schirmherr ist der präventionspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Detlef Parr.

91 Bundestagsabgeordnete, Europaabgeordnete sowie Bundes- und Landesminister stehen inzwischen Pate für das Gewichtsreduktionsprogramm
M.O.B.I.L.I.S.

Das Programm richtet sich an stark übergewichtige
Personen und ist in Kooperation mit der Barmer Ersatzkasse, der Universitätsklinik Freiburg und der Deutschen Sporthochschule Köln entstanden.

Ziel des jährlichen Berliner Treffens ist die Zusammenführung der Paten, um das Augenmerk auf Übergewicht und Adipositas zu richten. Diese sind gesamtgesellschaftliche Probleme, die es im Alltag zu bekämpfen gilt.

Paralympic Day in Berlin

Detlef Parr mit dem IPC Präsidenten Sir Philip Craven
Detlef Parr mit dem IPC Präsidenten Sir Philip Craven
Knapp ein Jahr vor den Paralympics in Peking organisierte das International Paralympic Committee (IPC) in Berlin den Paralympics Day.

Auf dem Programm standen Disziplinen wie Blindenfußball, Rollstuhlbasketball und Weitsprung Interessierte konnten sich mit den Athleten in den Disziplinen Fechten, Tischtennis und sogar am Schießstand messen.

Nicht nur bei Sportgroßveranstaltungen wie den Paralympics oder den Special Olympics muss das Interesse der Öffentlichkeit auf Menschen mit Behinderungen gerichtet sein. Die Fernsehbilder der Paralympics ermutigen alle anderen Menschen mit Behinderungen in Deutschland, ihre Handicaps nicht als eine unüberwindbare Schranke, sondern als Herausforderung anzunehmen.

Detlef Parr besuchte die Veranstaltung mit seinem Kollegen Jörg Rohde, dem behindertenpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion.

Podiumsdiskussion: Behindertensport in Deutschland

Detlef Parr und Jörg Rohde
Detlef Parr und Jörg Rohde
Vom 26. August bis 17. September 2006 wird in Deutschland die 4. Fußball-WM der Menschen mit Behinderung ausgetragen. Ebenfalls im September werden in Berlin außerdem die Special Olympics National Games stattfinden. Beide Großereignisse sind wie schon der Erfolg des deutschen Teams bei den Paralympics in Turin ein Zeichen dafür, dass die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am sportlichen Leben eine neue Qualität und wachsende Aufmerksamkeit erlebt. Anlass für die FDP-Fraktion, die Integration von Menschen mit Behinderungen weiter voran zu treiben.
Behindertensport in Deutschland

Detlef Parr auf dem Podium
Detlef Parr auf dem Podium
Am Montag lud die FDP-Fraktion vor diesem Hintergrund zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Guido Westerwelle, dem sportpolitischen Sprecher Detlef Parr und dem Sprecher für Menschen mit Behinderungen, Jörg Rohde, ein. Die Veranstaltung fand in der Bundestagsarena vor dem Paul-Löbe-Haus in Berlin statt.

FDP-Partei-und Fraktionschef Guido Westerwelle konnte neben zahlreichen FDP-Bundestagsabgeordneten und Vertretern aus den verschiedenen Verbänden, die sich mit dem Behindertensport befassen, rund 100 Gäste begrüßen. Mit Blick auf die anstehende 4. Fußball-WM und den Special Olympics National Games im September in Berlin, unterstrich Westerwelle: "Wir kommen aus dem Daumen drücken nicht heraus." Er wünschte allen Beteiligten viel Erfolg und machte deutlich: "Diese Menschen verdienen besondere Aufmerksamkeit." Er lobte vor allem das Engagement des Behindertensportverbandes und mahnte zugleich: "Davon brauchen wir mehr."

Diese Forderung zog sich wie ein roter Faden durch die folgende Podiumsdiskussion, die vom ZDF-Sportberichterstatter Peter Kaadtmann moderiert wurde. So erzählte der Paralympicsieger Gerd Schönfelder in der ersten Gesprächsrunde "Sport ohne Barrieren", dass er Dank der Berufsgenossenschaften ein Auskommen habe, sich jedoch selbst um Sponsoren kümmern müsse. Eine Tatsache, die für Ralf Kuckuck von der Fußball-WM der Menschen mit Behinderung "ein Unding" ist. Auch Sportler mit Behinderungen sollten sich nur auf ihr Training konzentrieren können.

Der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Karl Hermann Haack, bewertete die Lage nicht ganz so kritisch: "Wir sind auf einem guten Weg und ordnen das Feld neu", stellte er fest. Er sieht die Probleme eher bei der Nachwuchsförderung. FDP-Sportpolitiker Detlef Parr wollte dem so nicht beipflichten. Er verwies auf die Förderung in anderen Ländern und mahnte: "Wenn wir da mithalten wollen, reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus." Kritisch bewertete er auch die Rolle der Medien. Mit Blick auf die derzeitige Berichterstattung über die Fußball-WM, merkte er an, dass man manche Sendezeit und Zeilen in der Presse in Anspruch nehmen könne, um auch über den Behindertensport zu berichten.

Parr vertrat die Ansicht, dass man auch die derzeitige Sporthilfe "sinnvoll umschichten" könne, um dem Behindertensport mehr Geltung zu verschaffen. Auch er forderte eine verstärkte Nachwuchsförderung, "aber nicht nach dem Zufallsprinzip." Die Präsidentin des Berliner Behindertensportverbandes, Kirstin Fussan, wies vor diesem Hintergrund daraufhin, dass hier vor allem auch die Landesparlamente gefordert seien. Denn: "Vor Ort wird der Nachwuchs gefördert, da muss man ran."

Auch in der Runde zum Thema "Sport in der Prävention und Rehabilitation von Menschen mit Behinderung" stand die Förderung im Mittelpunkt der Diskussion. Jörg Rohde, Sprecher der FDP-Fraktion für Menschen mit Behinderung, die Schwimm-Paralympicsiegerin Kirsten Bruhn, Krista Mertens von der Berliner Humboldt-Universität, Gregor Doepke vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) und Beatrix Raudszus vom Unfallkrankenhaus Berlin, beschäftigten sich insbesondere mit der Frage, wie man Menschen mit Behinderung - sei es durch einen Unfall oder von Geburt an - (wieder) in die Gesellschaft eingliedern kann.

Alle waren sich einig darüber, dass der Sport einen großen Schwerpunkt bei der "Teilhabe am Leben" bieten kann. Oftmals fehle es aber an den Mitteln. Gregor Doepke bemängelte, dass die Maßnahmen "oft zu kurz greifen, da jeder auf die kurzfristigen Kosten schauen" würde. Dabei würde sich die "Investition in optimale Rehabilitation" auszahlen. Die Wiedereingliederungsquote der (HVBG) liege beispielsweise bei 85 Prozent.

Das größte Problem aber für die Menschen mit Behinderung sei die Ausgrenzung, konstatierte Kirstin Fussan. Sie übte heftige Kritik auch an Sportlehrern, die schon in der Grundschule die Kinder mit Behinderung "auf die Bank setzen". Hier müsse ein Umdenken einsetzen.

Im Anschluss an die Veranstaltung konnten die Teilnehmer die Übertragung des WM-Achtelfinalspiels Schweiz gegen Ukraine auf der Großleinwand in der adidas world of football ansehen.


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