Detlef Parr, FDP -

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Sonntag, 5. September 2010

Tag 3


Detlef Parr mit Uli Feldhoff und Peter Danckert

Dienstag, 19. August - Religion in China


Am Vormittag treffen wir beim Botschafter deutsche Journalisten, die in China tätig gewesen sind. Es wird sehr offen über die Veränderungen in China durch die Olympischen Spiele gesprochen. Auch die Auswirkungen auf Politik und Wirtschaft werden diskutiert.


Ich habe den Eindruck, das die Spiele einen wichtigen Beitrag geleistet haben, aber vieles sicherlich noch weiter entwickelt werden muss, um einen Rechtsstaat wie in Europa zu erreichen.


Viele Chinesen sind heute weltoffen und interessiert. Selbst in der Ubahn werden wir auf Englisch angesprochen - man ist neugierig.


Später haben wir ein Gespräch mit dem katholischen Bischof von Peking, Li Shan, geführt. Über Religionsfreiheit in China vieles in Deutschland vor den Spielen geschrieben. Es war mir umso wichtiger, mir vor Ort ein Bild zu machen.

Li Shan erklärt, dass Religionsausübung in China heute möglich sei. Ob und wie die Olympischen Spiele dazu beigetragen haben, sei schwer zu sagen. Der Bischoff erklärt uns auch, dass es ihm möglich war, Kontakt zum Pfarrer der deutschen Delegation Kontakt aufzunehmen.

Am Nachmittag konnte ich mit dem Präsidenten des Kanu-Weltverbandes ICF, Uli Feldhoff , einen großen Tag für die deutschen Kanuten feiern. In vier Qualifikationsrennen gab es deutsche Siege. Besonders erfreulich aus liberaler Sicht der Erfolg im K2 über 500 Meter von Fanny Fischer und Nicole Reinhardt: Fanny ist die Nichte von Rekordolympionikin und FDP Mitglied Birgit Fischer. Birgit Fischer ist als ARD-Expertin auch in Peking.


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