Detlef Parr, FDP -

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Sonntag, 5. September 2010

Tag 4

Mittwoch, 19. August - Korea und Doping


Am Morgen fahre ich zum IOC Hotel ins Zentrum von Peking. Es stehen zwar auch wichtige Wettkämpfe auf dem Programm, aber ich habe einen Gesprächstermin, der mir als stellvertretender Vorsitzender der deutsch-koreanischen Parlamentariergruppe besonders am Herzen liegt.


Ich treffe den Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees Koreas, Yang Chun Park. Das Verhältnis zwischen Nord- und Südkorea ist zur Zeit sehr angespannt. Im Gegensatz zu vergangenen Spielen, zuletzt in Turin, gab es diesmal keinen gemeinsamen Einmarsch beider Länder. In möchte dazu beitragen, dieses kalte Klima zwischen beiden Staaten zu ändern.

Korea schaut auf Deutschland. Deutschland hat eine friedliche Wiedervereinigung hinter sich gebracht. Ich bin mir sicher, dass hier der Sport eine tragende Rolle spielen kann.

Später treffe ich einige Sponsoren, unter anderem Nike. Die amerikanische Firma unterstützt weltweit 2.000 Athleten im Sport. Als Mitglied im Beirat des Fachverbandes für Sponsoring bin ich sehr interessiert, wie die Zukunft des Sponsorings bei Olympia und die kritische Frage Ambush-Marketing bewertet werden.

Am Nachmittag steht ein Gespräch mit der WADA und der NADA auf dem Programm. Olivier Niggli vertritt die WADA und Ulrike Spitz die NADA. Wir informieren und über die Kontrollen in China. Die WADA erklärt, dass es keine Schwierigkeiten gab, Kontrolleure ins Land zu lassen. Alle verfügten über Langzeitvisa. Die WADA hob die Bedeutung der Zusammenarbeit von Polizei und Zoll hervor. Frau Spitz lobte die Arbeit des DOSB: Meldepflichten werden erfüllt. Die An- und Abmeldung von Athleten durch Handy und Blackberry sollen nun möglich sein: eine sinnvolle Forderung der FDP, die endlich umgesetzt wird und das Leben für viele Athleten erleichtern wird.

Am Abend besuchen wir das Hockeyspiel der Damen Deutschland-China. Leider verlieren wir 2-3. Die Damen werden ihren Titel von Athen nicht verteidigen können.


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